Franz Schedlbauer


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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Corona hält die ganze Welt in Atem!

Auch die letzten Wochen meiner 18-jährigen Amtszeit als Erster Bürgermeister der Stadt Bogen sind von der Corona-Pandemie bestimmt und geprägt!

Mit einem ganz großen Dank und Vergelt´s Gott möchte ich mich als
Ihr Bürgermeister in einer momentan nicht ganz einfachen Zeit verabschieden. Ich durfte 18 Jahre mit den Damen und Herren des Stadtrats und Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern, die Geschicke der Stadt Bogen lenken und leiten! Mich hat diese Aufgabe immer mit Demut und Dankbarkeit erfüllt, Tugenden wie wir sie gerade jetzt in der Corona-Krise zu schätzen wissen. Dennoch konnte ich sicher nicht alle Wünsche umsetzen und erfüllen „Jedem Recht getan ist eine Kunst, die niemand kann!“.

In den vergangenen 18 Jahren konnten fast 100 Mio. Euro in die Infrastruktur unserer Stadt investiert werden. So begann meine Amtszeit 2002 auch gleich mit einer Hochwasserkatastrophe, wobei wir gerade mit dem Bau des Hochwasserschutzes in Bogen begonnen hatten. Über 1000 Unterschriften wurden mir, gegen die Ansiedlung des Verbrauchermarktes Lidl, übergeben. Auch das 2. Seniorenheim in Bogen wurde gegen einige Widerstände errichtet. In 2 Wohnheimen unter kirchlicher Trägerschaft fanden Menschen mit Behinderung ein neues Zuhause. Die Dorferneuerung in Degernbach und der Bau von Hofzufahrten wurde begonnen. Die neue Ortsdurchfahrt und der Kreisverkehr in Bärndorf tragen zu mehr Verkehrssicherheit bei. Bis dato können wir jetzt auf 4 Kreisverkehrsanlagen im Stadtgebiet verweisen.

Die Erweiterung und Sanierung der Abwasserbeseitigung, sprich Kanalisation mit der dazugehörenden Infrastruktur (Erneuerung der Wasserversorgung durch die Stadtwerke) stellte uns vor große Herausforderungen. Hier gilt es besonders zwei Ortsteile, Kleinlintach-Moos und Einfürst mit ihren Bürgern sehr positiv hervorzuheben. Mit der Sanierung des alten Rathauses konnte ein neues Schulangebot, die Montessorischule Donau Wald und eine Außenstelle der Kreismusikschule geschaffen werden.

Durch die Veränderung in unserer Gesellschaftsstruktur waren viel mehr Betreuungsangebote für Kinder und Jugendliche in der Mittags- und Ganztagsbetreuung, auch in den offenen und geschlossenen Ganztagsklassen durch mittlerweile 5 Kindertageseinrichtungen, davon 13 Kindergarten-, 7 Kindergrippengruppen und 2 Waldkindergärten notwendig.

Trotz der ganzen weltpolitischen Lage und Umstrukturierungen konnte die Bundeswehr und das BWDLZ für Bogen mit Unterstützung unseres damaligen Bundestagsabgeordneten Ernst Hinsken und unseres damaligen Landrates Alfred Reisinger erhalten werden.

Die energetische Sanierung, der Ausbau und die Erweiterung des Rathauses wurde erst im vergangenen Jahr am 21. September 2019 mit einem großartigen „Tag der offenen Tür“ gefeiert.

Mit großem Aufwand wurde für unsere Kinder und Vereine eine neue Doppelturnhalle an der generalsanierten Mittelschule gebaut, die Grundschulturnhalle und das Sportheim erweitert und saniert.

Weit über 500 Arbeits- und Ausbildungsplätze konnten im GI und GE Furth, im GE Bärndorf, mit dem Forderungseinzug und dem Fachmarktzentrum in Bogen neu entstehen.

Das frühere Haus der Jugend wurde zu einem Vorzeigeprojekt des Leerstandsmanagements als Mehrgenerationenhaus umgebaut. Es beinhaltet unser JFH, die Stadtbücherei, die Bogener Tafel, das Freiwilligenzentrum, den Partnerschaftsverein, den Senioren- und Behindertenbeirat, die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland sowie Beratungsangebote.

Die Aufstufung zum Mittelzentrum wurde durch den Erwerb und die personelle Besetzung des Bahnhofes möglich.

In Bogen wurde dann auch die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes, die Errichtung eines überregionalen Tourismus- und Informationszentrums und die Naturparkinfostelle 2006 mit einem großen Bahnhofsfest gefeiert. Der barrierefreie Bahnsteig, die touristische Nutzung an der Schnittstelle zweier bedeutender Radwege sowie der Erhalt unserer Bahn wird für Bogen immer eine Herausforderung sein!

Als eine bedeutende Zukunftsentscheidung und großes europäisches Förderprojekt, allerdings sehr bürokratisch, kann unser Europapark bezeichnet werden. Zugleich ist dieser Park neben dem Erholungswert eine Anlaufstelle für unsere Schulen, Partner- und Freundschaftsstädte.

Mittlerweile hat sich der Europapark mit dem Atrium als herausragender Veranstaltungsort für unsere Rautentage sowie für Sport und Freizeit etabliert, nachdem heuer noch der Bewegungspark errichtet wird.

Nach dem gelungenen Ausbau der Straubinger Straße und der begonnenen Bahnhofstraße muss nach der Fertigstellung auch der Stadtplatz folgen.

In meiner Amtszeit kam aber auch die Kultur, Kunst sowie Feste und Feiern, wie z. B. 800 Jahre Bayer. Rauten oder 900 Jahre Marienheiligtum Bogenberg nicht zu kurz.

Bogen hat sich zu einer prosperierenden Stadt und Wachstumsregion mit fast 11.000 Einwohnern und 5.877 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen (Stand 30.06.2019) mit einer überregionalen Infrastruktur entwickelt.

Demnach stehen auch in Zukunft große Projekte ins Haus, wie z. B. der Bau einer neuen 5-zügigen Grundschule (die Weichen sind gestellt) und das Erreichen von Klimaschutzzielen in den neuen Baugebieten. Dazu hat die Stadt als 1. Kommune im Landkreis einen Klimamanager eingestellt.


Nach 18 Jahren Amtszeit ist es nicht möglich, eine umfassende Aufzählung aller Projekte und Maßnahmen zu erwähnen.

Auch Niederlagen gehören zum politischen Geschäft, wie z. B. das nichtbekommene Museum zur Bayerischen Geschichte oder das Kreisarchiv mit Geschichts- und Heimatzentrum für den Klostertrakt Oberalteich!
Dies sehe ich nach dem Sprichwort „hinfallen ist keine Schande, man muss nur wieder aufstehen“.

Sollte ich etwas vergessen haben oder jemanden mal zu nahe getreten sein, so bitte ich um Entschuldigung!

Ich habe meine Entscheidungen immer nach bestem Wissen und Gewissen für die Gemeinschaft und die gesamte Stadt Bogen getroffen!


Dies alles, meine Damen und Herren, ist aber nicht nur ein Verdienst des Bürgermeisters, sondern Vieler! Daher möchte ich mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den ehemaligen Bediensteten der Stadt, den Damen und Herren des Stadtrates, meinen stellvertretenden Bürgermeistern, den Gewerbetreibenden, den Geschäftsleuten unseren Unternehmern und Betriebsinhabern, den Behördenvertretern, den ehrenamtlich Tätigen in Vereinen und Verbänden, unseren politischen Mandatsträgern im Kreis, Bezirk, Land, Bund und Europa, den Kirchen und unseren Soldatinnen und Soldaten bedanken!

Wenn man am Ende eines Berufslebens zurückschaut, möchte ich auch die Kolleginnen und Kollegen der Polizei und der BayWa nicht vergessen.

Ein besonderer Dank gilt auch meiner Familie, unseren 3 Kindern mit ihren Partnern und den 2 ½ Enkelkindern und natürlich meiner Frau Marianne!


Meiner Nachfolgerin im Bürgermeisteramt, Andrea Probst, zum 1. Mal in der Geschichte der Stadt Bogen, eine Frau, wünsche ich alles Gute, eine glückliche Hand für eine gedeihliche Weiterentwicklung unserer Heimatstadt Bogen zum Wohl ihrer Bürgerinnen und Bürger!

Bleiben Sie gesund!



Franz Schedlbauer
Alt-Bürgermeister der Stadt Bogen

Von links:
Kreisrat Herbert Lichtinger, Stadtratsmitglied Andrea Probst, Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und Bürgermeister Franz Schedlbauer vom November 2013


Nominierungsversammlung der CSU Stadtratskandidaten am 01.12.2013 im Sportheim in Bogen, mit dem Motto: „Wir bringen Bogen zum Blühen!“




Landwirtschaftsminister Helmut Brunner im Gespräch mit Erstem Bürgermeister Franz Schedlbauer und 2. Bürgermeister Helmut Muhr am 30. 01.2014 wegen Hochwasserschutz und Polderentschädigung!


Vom Dezember 2019 im Gespräch:
Stellvertretender Landrat Josef Laumer und Bürgermeister Franz Schedlbauer

Verteilung von 400 Primeln zum Valentinstag am 14.02.2014 auf dem Stadtplatz in Bogen vor dem alten
Rathaus mit Stadtratskandidaten, stellvertr. Landrat Josef Laumer und Herrn BM Franz Schedlbauer.




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Wahlprogramm 2014
(siehe Links 10 Punkte Programm)


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